Die Ausweitung des E-Roller-Gebiets darf nicht zur Belastung werden
Der E-Scooter-Anbieter Lime hat kürzlich verkündet, sein Versorgungsgebiet nach Heiligensee auszuweiten.
Nach Angaben des Unternehmens soll technisch sichergestellt werden, dass die Scooter entlang der Hauptverkehrsstraßen nur in ausgewiesenen virtuellen Abstellgebieten geparkt werden. Für viele junge Menschen ist das eine wichtige Ergänzung des Mobilitätsangebots, das durch den üblichen 20-Minuten-Takt des ÖPNV alles andere als optimal ist. Gleichwohl gehen mit den E-Scootern regelmäßig Störungen einher, die für ältere und eingeschränkte Menschen zur Belastung werden. Ich erwarte von Lime, dass die virtuellen Parkplätze auch gegenüber den Nutzern durchgesetzt werden. Lime hat schon heute die technischen Möglichkeiten, rücksichtlose Nutzer zu identifizieren und im Wege von Vertragsstrafen zu einer verantwortungsvollen Nutzung anzuhalten. Diese technischen Möglichkeiten müssen ausgeschöpft werden, damit die Erweiterung des Versorgungsgebiets nicht zu einem Nachteil für die Allgemeinheit wird.