Märkt fordert Gespräche über eine Umsetzung der Expo 2035 auf dem TXL-Gelände
Die Diskussion um die Expo-Bewerbung nimmt an Fahrt auf. Jetzt schaltet sich auch der Tegeler Direktkandidat Samuel Märkt in die Debatte ein. Er fordert, eine Umsetzung der EXPO auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tegel. Dafür lud er prominent den Geschäftsführer der EXPO 2035 Berlin GmbH, Henning Wehmeyer, den Wirtschaftsstaatssekretär Severin Fischer und Berliner Wirtschaftsvertreter in den TXL-Hangar ein, um über eine mögliche Umsetzung zu diskutieren.
Für ihn ist klar, dass die Expo in Tegel für Reinickendorf viele Vorteile und einen neuen wirtschaftlichen Schwung in den Bezirk brächte. „Keinesfalls darf die Expo jedoch den Wohnungsbau beeinträchtigen. Vielmehr müssten mit der Expo weitere Wohnungen geschaffen werden“, sagt er. In seinen Augen könnte die Expo zudem „die Umsetzung der dringend notwendigen ÖPNV-Anbindung priorisieren und den Bund dazu bewegen, die Hubschrauberstaffel dauerhaft zu verlegen“. Damit könnten auch diese Flächen neben den Industrieflächen für die Weltausstellung und den Wohnungsbau genutzt werden. Damit würde sich die EXPO in seinen Augen „hervorragend in die bisher auf dem TXL-Gelände verfolgten Ziele einfügen“.
Einen Widerspruch zur Olympiabewerbung sieht er nicht: „Berlin kann beides. Eine Umplanung des TXL-Geländes würde es auch ermöglichen, olympiagerechte Sportstätten zu schaffen, an denen es in Reinickendorf derzeit fehlt.” Ob sich Berlin bewirbt und für welchen Standort sich der regierende Bürgermeister entscheidet, ist derzeit offen. Klar ist nur, dass die Uhr tickt: Ab dem 1. Mai kann sich Deutschland mit Berlin um die Weltausstellung bewerben.
Berlin, 29.04.2026