Von Riesenrädern, Grünflächen und Sitzgelegenheiten – So soll das Gaststättengewerbe in Alt-Tegel gestärkt werden


In Tegel tut sich was. Das Gebiet von der Berliner Straße bis zur Greenwichpromenade soll zum „Zentrum am Wasser“ werden und Reinickendorfer und Touristen auf die Straße ziehen. Abseits von sonnigen Wochenendtagen ist aktuell aber noch wenig los. Auch deshalb stellt der Bezirk 1,5 Millionen Euro bereit, um das Areal zu verschönern. Mehr Bänke, saubere Grünanlagen, beleuchtete Sehenswürdigkeiten und ein verbessertes gastronomisches Angebot sind geplant.

Ein weiterer Vorschlag kommt von Samuel Märkt, SPD-Kandidat für das Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 3 rund um den Tegeler See. Er will ein „Riesenrad an der Greenwichpromenade“: „Wenn wir die Tegeler Innenstadt beleben und die lokale Wirtschaft stärken wollen, benötigen wir eine echte Attraktion, die Menschen aus der ganzen Stadt anzieht. Wir sollten daher prüfen, ob auf dem Gebiet ein Riesenrad oder andere Angebote umgesetzt werden können. Mein Ziel ist es, den Stadtteil und das gute gastronomische Angebot vor Ort zu stärken. Dafür braucht es noch etwas mehr als Sitzbänke mit neuem Anstrich, auch wenn die Instandsetzung überfällig ist.“ In München erfreut sich das Karussell im Englischen Garten großer Beliebtheit. Auch im Berliner Spreepark stellt das wieder aufgebaute Riesenrad eine Attraktion dar. Da sollte doch auch ein Riesenrad mit Seeblick die Seele erwärmen.

Berlin, 13.04.2026