Planungs-Licht im alten C&A-Gebäude
Nachdem Edeka neuer Eigentümer des alten C&A-Gebäudes wurde, kommen erste Planungen ans Licht. Während die untere Etage für eine neue Einkaufsfiliale genutzt werden wird, sollen in den oberen Etagen tatsächlich Wohnungen entstehen. Der Bezirk prüft dafür eine Ausnahme vom Bebauungsplan.
Ich freue mich sehr, dass die Planungen Gestalt annehmen. Schon vor einiger Zeit hatte ich den Vorschlag der i-love-Tegel-Initiative unterstützt. Reinickendorf benötigt bezahlbaren Wohnraum, und deshalb müssen verfügbare Flächen auch für Wohnraum genutzt werden. Es ist deshalb gut, dass der Bezirk mit dem neuen Eigentümer die Voraussetzungen dafür schaffen will. Einen Haken hat die Sache allerdings: Das alte C&A-Gebäude soll aus Kostengründen abgerissen und neu errichtet werden. Für Tegel wird es also eine weitere Baustelle geben. Anders als angedacht, soll es für das Vorhaben aber kein langwieriges Wettbewerbsverfahren mit verschiedenen Entwürfen geben. Vielmehr soll Edeka im Rahmen des Stadtentwicklungsrechts freie Hand bekommen. Das begrüße ich sehr, weil Edeka bei der schnellen Umsetzung keine Steine in den Weg gelegt werden sollten. Wir brauchen keine weitere Dauerbaustelle in Tegel. Ungeklärt ist für mich weiterhin die Situation für das Parken und die Warenanlieferung. Im Planungsprozess muss deshalb auch die Parkplatzsituation betrachtet und eine für die Anwohnenden verträgliche Lösung für die Warenanlieferung gefunden werden. Ich bin zuversichtlich, dass auch diese Hürde genommen werden kann.